Eine Wärmepumpe kauft man nicht nach Quadratmetern und einem schönen Datenblatt. Gebäude, Wärmebedarf, Heizflächen und das vorhandene Heizsystem entscheiden, welche Lösung sinnvoll ist. Heat2Energy begleitet dich von der ersten Einschätzung über Planung und Förderung bis zur Installation – und darüber hinaus.
Nicht jede Wärmepumpe passt zu jedem Haus.
„Mein Haus hat 160 Quadratmeter. Welche Wärmepumpe brauche ich?“ So einfach möchten wir es uns nicht machen. Zwei Häuser mit derselben Wohnfläche können einen völlig unterschiedlichen Wärmebedarf haben. Baujahr, Dämmung, Fenster, Heizkörper, Fußbodenheizung, bisheriger Energieverbrauch und gewünschte Raumtemperaturen spielen eine Rolle. Deshalb lautet unsere erste Frage nicht: Welche Wärmepumpe möchtest du kaufen? Sondern: Was braucht dein Haus eigentlich?
Die Heizlast ist die Grundlage.
Bevor wir dimensionieren, muss klar sein, wie viel Wärme das Gebäude tatsächlich benötigt. Dafür betrachten wir die Heizlast des Hauses und die einzelnen Räume. Eine zu klein dimensionierte Wärmepumpe ist genauso wenig das Ziel wie eine unnötig große Anlage. Wir schauen unter anderem auf Gebäude und Baujahr, Wohn- und beheizte Flächen, Dämmstandard, Fenster, bisheriges Heizsystem, Heizkörper und Heizflächen, Ventile, Vorlauftemperaturen, Warmwasserbedarf sowie Leitungswege und Aufstellmöglichkeiten. Erst wenn wir das Haus verstehen, können wir die Technik vernünftig planen.
Müssen für eine Wärmepumpe alle Heizkörper raus?
Nicht automatisch. Das beschäftigt viele Hausbesitzer. Eine Wärmepumpe arbeitet besonders effizient mit niedrigeren Vorlauftemperaturen – deshalb muss geprüft werden, ob die vorhandenen Heizflächen genügend Wärme an die Räume abgeben können. Dafür schauen wir uns die Heizkörper vor Ort an und nehmen Größe und Ausführung auf. Manchmal können vorhandene Heizkörper bleiben. Manchmal müssen einzelne angepasst oder ersetzt werden. Und manchmal sind umfangreichere Änderungen sinnvoll. Wir möchten das prüfen – nicht pauschal behaupten.
Vor Ort schauen wir genauer hin.
Eine Wärmepumpe besteht nicht nur aus einem Außengerät. Beim Vor-Ort-Termin betrachten wir: Wo kann die Außeneinheit sinnvoll stehen? Wie verlaufen die Leitungswege? Wie sieht die Heizungsverteilung aus? Welche Heizkörper und Ventile sind vorhanden? Was muss aus dem bestehenden System entfernt werden? Wo können Innenkomponenten stehen? Wie sieht die elektrische Situation aus? Welche zusätzlichen Arbeiten sind zu berücksichtigen? Auch vorhandene Öl- oder andere Heizsysteme können eine Rolle spielen. Ziel: möglichst viele Fragen klären, bevor die Monteure auf der Baustelle stehen.
Technik, die zum Gebäude passt.
Bei der Geräteauswahl arbeiten wir projektbezogen mit etablierten Herstellern – unter anderem mit Midea und LG bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Entscheidend bleibt nicht die Marke auf dem Datenblatt, sondern ob Leistung, Hydraulik und Heizflächen zu deinem Haus passen.
Wärmepumpe und Photovoltaik zusammendenken.
Wer bereits eine PV-Anlage besitzt oder eine neue plant, kann Wärmepumpe und Photovoltaik gemeinsam betrachten. Eine Wärmepumpe verändert den Strombedarf eines Hauses deutlich. Deshalb kann es sinnvoll sein, schon bei der PV-Planung elektrisches Heizen mitzudenken – und bei der Wärmepumpe zu prüfen, ob Photovoltaik vorhanden oder geplant ist. Nicht zwei einzelne Produkte. Sondern ein Energiekonzept für das Haus.
Förderung: Wir kümmern uns mit darum.
Eine Wärmepumpe ist nicht nur ein technisches Projekt. Auch Fördermöglichkeiten und die dafür notwendigen Schritte spielen eine Rolle. Heat2Energy unterstützt dich im Rahmen des Projekts bei den notwendigen Schritten rund um die Wärmepumpenförderung. Welche Förderung aktuell infrage kommt, prüfen wir anhand der jeweils geltenden Voraussetzungen – ohne starre Prozentversprechen auf der Website.
Wenn noch andere Arbeiten nötig sind.
Bei einem Heizungstausch können Themen entstehen, die über die reine Wärmepumpeninstallation hinausgehen: Elektroarbeiten, Anpassungen am Gebäude, Heizkörper, Leitungswege oder weitere energetische Maßnahmen. Nicht jede dieser Leistungen führen wir selbst aus. Genau dafür gibt es unser Netzwerk aus spezialisierten Fachbetrieben. Heat2Energy bringt die benötigten Kompetenzen zusammen und bleibt dein Ansprechpartner für das Projekt. Das ist ehrlicher als „Alles aus einer Hand“, wenn tatsächlich mehrere Unternehmen beteiligt sind.
Wir verkaufen dir nicht automatisch eine Wärmepumpe.
Manchmal ist die richtige Beratung auch ein Nein. Nur weil wir Wärmepumpen installieren, bedeutet das nicht, dass wir jedem Hausbesitzer unbedingt eine verkaufen müssen. Wir möchten uns anschauen: Ist die Investition für dieses Gebäude sinnvoll? Welche Arbeiten wären notwendig? Was möchte der Eigentümer langfristig mit dem Gebäude machen? Passt die Lösung zur persönlichen Situation? Wenn eine kleinere Lösung reicht, darf sie kleiner sein. Und wenn etwas aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist, möchten wir das sagen können. Bedarfsorientierte Beratung heißt für uns auch zu wissen, was man nicht verkaufen sollte.
Wärmepumpe im Bestand?
Gerade dann lohnt sich ein genauer Blick. Eine Wärmepumpe ist nicht nur für Neubauten interessant – auch Bestandsgebäude können grundsätzlich infrage kommen. Entscheidend ist nicht das Etikett „Altbau“ oder „Neubau“, sondern die konkrete Situation: Heizlast, benötigte Vorlauftemperaturen, vorhandene Heizflächen und bereits durchgeführte energetische Maßnahmen. Nicht jedes alte Haus ist ungeeignet. Und nicht jedes neue Haus ist automatisch optimal geplant.
Was wir klar sagen
Wir verkaufen dir nicht automatisch eine Wärmepumpe
- Haltung
- Manchmal ist die richtige Beratung auch ein Nein.
- Netzwerk
- Zusätzliche Gewerke projektabhängig über Fachpartner.
- Anspruch
- Möglichst wenige Überraschungen auf der Baustelle.
- Danach
- Service bleibt Teil des Projekts.
Eine neue Heizung ist für uns kein Karton, den wir vor die Tür stellen. Es ist ein Projekt am Gebäude. Heat2Energy bleibt Ansprechpartner – auch wenn spezialisierte Partner einzelne Arbeiten übernehmen.